Strategie zur konstruktiven Konfliktkultur
Die Konfliktkultur
eines Unternehmen wird getragen vom Umgang ihrer Mitglieder mit Konflikten.
Die Einstellung gegenüber
und das Verhalten in Konflikten steht damit im Mittelpunkt einer
Strategie, die zu einer konstruktiveren Unternehmenskultur führen
soll. Dementsprechend müssen Veränderungsbemühungen
an den Einstellungen und dem Verhalten des Einzelnen ansetzen. Oder
anders gesagt: die Haltung des Einzelnen bildet die Basis und das Fundament
einer konstruktiven Konfliktkultur.
Unsere zentrale These lautet: Erst wenn jede/r Einzelne im Unternehmen
den Umgang mit Konflikten als entlastend
erlebt, wird eine konstruktive Konfliktkultur im Unternehmen zum Leben
erweckt.
Das bedeutet, dass der konstruktive
Umgang deutliche Vorteile gegenüber dem destruktiven Konfliktverhalten
entwickeln muss.
Veränderungen in Einstellung und Verhalten
Veränderungen vollziehen sich dabei in den Einstellungen gegenüber und
im Verhalten in Konflikten.
Veränderung in den Einstellungen bedeutet, anzuerkennen, dass
- Konflikte aus widerstreitenden Interessen, Bedürfnissen mindestens
zweier Personen entstehen.
- die Interessen und Bedürfnisse ihre Berechtigung haben.
- Konflikte normal sind.
- destruktive Konfliktaustragung bedeutet, Interessen und Bedürfnisse
des Anderen zu ignorieren.
- eine positive Konfliktaustragung Veränderungen befördert.
- Konflikte nützlich sind, wenn sie konstruktiv ausgetragen werden.
Veränderung im Verhalten bedeutet, zu spüren, dass
- andere Meinungen auf anderen Wertmaßstäben/ Beurteilungskriterien
beruhen.
- die Auseinandersetzung über diese Wertmaßstäbe die
Kommunikation bereichert.
- konstruktive Konfliktaustragung auch ein destruktiv agierendes Gegenüber
positiv beeinflußt.
- Respekt und Anerkennung zurückfließen.
- die Kenntnis anderer Meinungen, Interessen, Bedürfnisse nicht
behindert, sondern bereichert.
- Veränderungen und Widerspruch keine Angst machen, sondern gut
tun.
Wie muss bei der Umsetzung der Strategie beachtet
werden?